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Der Bernische Notar

[ Urkundsperson | Ausbildung | Unabhängigkeit | Generalist | Verantwortung ]
[ Standesregeln | Berufshaftpflicht ]



1. Der Notar ist die Urkundsperson
Das Schweizerische Zivilgesetzbuch verlangt für die Gültigkeit wichtiger Rechtsgeschäfte die öffentliche Beurkundung. Die öffentliche Urkunde bietet die höchstmögliche rechtliche Sicherheit. Im Kanton Bern ist der Notar die Urkundsperson. Er hält eine rechtlich relevante Tatsache oder eine rechtsgeschäftliche Vereinbarung unter den Vertragsparteien in einer öffentlichen Urkunde fest oder er macht in einer öffentlichen Urkunde Feststellungen, damit der Auftraggeber die sich für ihn ergebenden Rechtsfolgen gegenüber Behörden oder Drittpersonen nachweisen kann.

2. Ausbildung des Notars im Kanton Bern
Der Notar absolviert eine mehrjährige juristische Ausbildung an der Universität. Diese Ausbildung ist in einen universitären und einen praktischen Teil gegliedert. Als Generalist bestens ausgebildet, garantiert der bernische Notar eine umfassende rechtliche Beratung. Das bernische Notariat ist ein freier, wissenschaftlicher und öffentlicher Beruf, getrennt und unabhängig von der Verwaltung und der Gerichtsbarkeit.

3. Unabhängigkeit des Notars
Als Notar wahren wir die Interessen unserer Klienten weisungsfrei und neutral; wir vermitteln zwischen den Parteien, damit Konflikte vermieden oder beigelegt werden können. Die Berufsausübung erfolgt auf eigene Rechnung und Verantwortung.

4. Der bernische Notar ist juristischer Generalist
Voraussetzung für die Ausübung des Berufes des Notars ist das abgeschlossene juristische Studium an der Universität. Die Ausbildung umfasst auch einen längeren praktischen Teil. Der Notar ist daher in der Lage, die ihm erteilten Aufträge in einen Gesamtzusammenhang zu stellen. Er erledigt die mit dem Hauptgeschäft verbundenen Nebenarbeiten wie Abklärungen, Führen von Verhandlungen, Durchführung von Bewilligungsverfahren, Beratung in finanziellen Belangen und die Einreichung und Rückerhebung von Akten bei den verschiedensten Ämtern und Behörden.Als juristischer Generalist kennt der Notar auch die weiteren Rechtsfolgen des Hauptgeschäftes, insbesondere die Steuerfolgen.Der Notar untersteht der Geheimhaltungspflicht und er haftet für Schäden, welche er schuldhaft verursacht. Dank seinem gesetzlichen Berufsgeheimnis ist er der ideale Partner für Gesamtberatungen sowie auch für Treuhand- und Verwaltungsgeschäfte.

5. Verantwortung des Notars
Wir handeln ausschliesslich auf unsere Verantwortung, unterstehen der Geheimhaltungspflicht und haften für alle Schäden, die wir oder unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verursachen. Die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern überwacht aufgrund der Notariatsgesetzgebung die Einhaltung der notariatsgesetzlichen Vorschriften. Nötigenfalls leitet sie von Amtes wegen ein Aufsichtsverfahren ein. Unregelmässigkeiten in der Berufsausübung des Notars können mit Disziplinarstrafen bis hin zum Entzug des Notariatspatentes geahndet werden. Zudem werden alle bernischen Notariatsbüros regelmässig vom Verband bernischer Notare (VbN) kontrolliert, insbesondere werden dabei die Buchführung, die Vermögensverwaltung und die Einhaltung aller Verfahrensvorschriften überprüft.

6. Standesregeln der bernischen Notare
Die Verhaltensnormen und Vorschriften für das Notariat werden auch in den Standesregeln des VbN festgehalten, deren Verletzung ebenfalls disziplinarisch geahndet werden kann.

7. Berufshaftpflicht der bernischen Notare
Jeder Notar hat eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens eine Million Franken abzuschliessen und eine Kaution von Fr. 300'000.00 zu hinterlegen.
   
 
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